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Ein Blick in die Geschichte

 


Schule 1988 - 2004

Bis 1988 wurden die Schüler nur bis zur 8. Klasse in Langenwolmsdorf unterrichtet. Die 9. und 10. Klassen gingen in die Stolpener Schule, teilweise auch nach Polenz oder Neustadt. 1988 jedoch begann in Langenwolmsdorf der Bau einer zehnklassigen Oberschule. Das bisherige Schulgebäude wurde in der Übergangszeit weiter genutzt und 1994 zu 7 Wohneinheiten umgebaut, so dass am 1. Juli die ersten Mieter einziehen konnten. Die neue Schule mit 8 Unterrichtsräumen, die vor allem ab der 3. Klasse für den Fachunterricht genutzt werden sollen, steht gleich nebenan. Am 27. Februar 1989, mit Beginn des neuen Schulhalbjahres, war das neue Schulgebäude zur Nutzung übergeben worden. Leider konnten nur zwei zehnte Klassen die Vorzüge der neuen Klassenzimmer auskosten. Mit der Schulreform 1992 wurden die Schulen der umliegenden Dörfer zusammengelegt. Seit 1994 kommen Lauterbacher und seit 1996 Heeselichter Schüler nach Langenwolmsdorf, die bis zur 4. Klasse hier zur Schule gehen. Anschließend erfolgt die Ausbildung in Stolpen, Neustadt oder Langburkersdorf. 1990 wurde der Schulhof an der neuen Schule gebaut und die Freiflächen begrünt. Im Jahr 1994 wurde an der Westseite eine Wärmedämmfassade angebracht, weil die Undichtheit der Betonplatten anders nicht abstellbar war. Auch 1997 fanden an der Grundschule Arbeiten zur Wärmedämmung und Abdichtung des Westgiebels statt. 1999 wurde auf dem ehemaligen Schulhof der alten Schule ein Spielplatz gebaut. Im gleichen Jahr beging die Schule „10-jähriges Bestehen“. Die Schulhoffläche und der Vorplatz wurden 2002 rekonstruiert, indem Verbundpflaster gelegt wurde. Außerdem erfolgte die Einrichtung eines Computerkabinetts. Die jetzige Schulleiterin dieses Hauses, Frau Heike Würzner, unterrichtet die 80 Schülerinnen und Schüler mit noch 6 weiteren Lehrern.

Gewerbe nach 1990

Insgesamt meldeten zwischen 1990 und 1992 34 Betriebe, Einzelunternehmen und Privatpersonen ein Gewerbe an. Einige Beispiele sollen noch genannt werden: 9.7.1990 Anmeldung der Ausübung privater Ingenieurtätigkeit durch Martin Mezera. 1.9.1990 Eröffnung eines Einzelhandelsgeschäftes für Schneidewerkzeuge durch Johannes Born. 1.9.1990 Eröffnung eines Eiskaffees durch Erika Heber. 1.9.1990 Gewerbeanmeldung des Bauhandwerksbetriebes Hans-Heinrich Wustmann im Bauhauptgewerbe. 1.10.1990 Gewerbeanmeldung von Bernd Zenker (Absetzcontainer und Aufkauf von Schrott- und Nichteisen-Metallen) 1.6.1991 Gewerbeanmeldung des Elektroinstallateurs Jürgen Winter. 1.5.1991 Anmeldung der Bau- und Möbeltischlerei Uwe Weber. 1.1.1992 Ulrike Richter meldet ihre Häusliche Alten- und Krankenpflege an. 1993 eröffnete die Sparkasse und die neuen Post. Am 3.4.1993 erfolgte die Eröffnung eines Jagdausstatters im ehemaligen Kindergarten. Am 9. Juni 1997 musste die Poststelle geschlossen werden. Das war der Startschuss für das Schreibwarengeschäft von Ute Stelzer. Sie eröffnete am 13. August 1997 ihre Pfennigoase. Im November 2001 zog sich trotz Protestbriefen und Unterschriftensammlungen die Sparkasse aus Langenwolmsdorf zurück. Für das Ortszentrum von Langenwolmsdorf war das ein herber Einschnitt. Ute Stelzer musste am 19. Januar 2002 schließen. Jetzt besteht im Dorfzentrum noch das Zoogeschäft von Ullrich Hähnel, die Physiotherapie Leschke und ein neu eröffneter Friseursalon. Am 23.5.1996 eröffnete das sächsische Kunsthandwerkerhaus RATAGS Holzdesign. Es entwickelte sich unter der Inhaberin Frau Gitta Heider-Hantzsch zu einem wichtigen Gewerbebetrieb in Langenwolmsdorf. Hier sind verschiedene Schauwerkstätten und Verkaufs- und Ausstellungsräume für erzgebirgische Volkskunst, Thüringer Glas, Blaudruck aus der Oberlausitz und vieles mehr auf mittlerweile 2 großen Bauerngütern, die rekonstruiert und somit vor dem Verfall gerettet wurden, untergebracht. RATAGS ist ein Besuchermagnet, der unseren Ort in der näheren und weiteren Umgebung bekannt macht.

Landwirtschaft nach 1990

In der Landwirtschaft hat sich eine tiefgreifende Wandlung vollzogen. Bereits im Jahr 1990 wurde das VEG (Pflanzenproduktion) auf Anweisung der Bezirksdirektion der VEG an die VEG (T) angeschlossen. Am 30.6.1991 wurde das VEG aufgelöst. Damit gingen die Felder an die Genossenschaften (Anteile der LPGen) und das VEG Tierproduktion zurück. Ab 30.6.1991 wurde erstmals wieder von den Ursprungsbetrieben geerntet und neu bestellt. Die ersten Bauern, wie die Gebrüder Richter, Edgar Steglich und Dierchens lösten sich 1991 aus der Genossenschaft. Zum 31.12.1991 gründete sich die LPG “Neue Zeit“ als Nachfolgeeinrichtung in die Agrargesellschaft „Am Schafberg“ um. Zwischen 1.1. und 31.12.1992 wirtschaftete die GmbH als neues Unternehmen. Zum 1.1.1993 wurden alle Wirtschaftsgüter verkauft. Die Milchviehanlage am Schafberg wurde von der GBR, Frau Brigitte Hamisch, Herrn Rainer Stange und Herrn Horst Schaffrath gekauft. Den neu gebauten Jungviehstall kaufte Herr Klaus-Jürgen Brückner. Damit war die landwirtschaftliche Produktion der ehemaligen LPG „Neue Zeit“ Langenwolmsdorf vollständig privatisiert. Eine ähnliche Entwicklung vollzog sich auch im VEG Tierproduktion.

1990

Aufgrund der Auflösung des DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) der DDR verlor die BSG Traktor Langenwolmsdorf ihre Rechtsgrundlage. Um trotzdem einen geregelten Sportbetrieb im Ort aufrecht zu erhalten, bereitete der Vorstand die Gründung eines juristisch selbständigen Sportvereins vor. Am 5. Juni 1990 wurde beim Rat der Gemeinde Langenwolmsdorf der Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit gestellt und am 25. Juni 1990 auf Grund einer Satzung bestätigt. Aus der „BSG Traktor Langenwolmsdorf“ entwickelte sich der SV Langenwolmsdorf e. V. 38, dessen Gründung mit 18 Mitgliedern am 10. Juli 1990 erfolgte.

1991

beschloss der Gemeinderat unter Berücksichtigung der Entwicklung der Kinderzahlen, der vorhandenen Räumlichkeiten und ökonomischer Gesichtspunkte, die beiden nunmehr kommunalen Einrichtungen Kindergarten und Kinderkrippe zusammenzulegen. Nach und nach hielten die Kindergartenkinder Einzug in das ehemalige Krippengebäude. Der Umzug war im August 1992 abgeschlossen und das Kindergartengebäude wurde verkauft.

1991

entstand der Langenwolmsdorfer Karnevalsclub LKC e. V. aus dem ehemaligen Jugendclub Langenwolmsdorf. Zu Beginn waren es ca. 15 Personen, die zur Faschingszeit im Heimatort etwas Neues durchführen wollten. Seit 1995 ist der LKC eingetragener Verein mit einer Mitgliederzahl von 40 im Alter von 16 bis 39 Jahre.

1991

Die Langenwolmsdorfer Jagdgenossenschaft wurde am 19.04.1991 gegründet und der Jagdpachtvertrag am 26.04. mit Horst Brückner, Helfried Schaffrath, Udo Leuner, Frank Petermann und Eberhard Stange, die eine Pächtergemeinschaft bilden, geschlossen. Die jagdbare Fläche umfasst 1500 Hektar, davon sind 204 ha Wald. Der Jagdbezirk wird von den Ortschaften Stolpen, Heeselicht, Cunnersdorf, Polenz, Rückersdorf und Lauterbach begrenzt.

1991

Am 1. September 1991 wurde durch Herrn Christian Tuschling (organisatorische Leitung) der Heimatchor Langenwolmsdorf gegründet. Die musikalische Leitung übernahm Frau Edith Richter. Die erste Chorprobe fand am 25. September 1991 in den Vereinsräumen der Kinderkrippe mit ca. 15 Sängern und Sängerinnen statt. Seit ca. 1993 finden die Chorproben im Gemeindesaal des Pfarrhauses Langenwolmsdorf statt. Jeden Mittwoch 19.30 Uhr treffen sich die zur Zeit ca. 25 Frauen und Männer im Alter von 27 bis 65 Jahren zur Probe. Die musikalische Leiterin Edith Richter wurde im Februar 2000 durch Erika Weber abgelöst, nachdem sie sich in den wohlverdienten Ruhestand nach Dresden zurückgezogen hat.

1992

Das alte Spritzenhaus im Oberdorf wurde 1992 saniert. Die Außenwände wurden stabilisiert, ein neuer Dachstuhl mit Bieber-Ziegeldachdeckung und ein neues Tor errichtet und die Sirene vom Landgasthof Schönfelder zum Spritzenhaus umgesetzt.

7.7.1993

Bei einer Gasexplosion im Wohnhaus Holz in Langenwolmsdorf (Pulverbuden) leistet die Neustädter Feuerwehr Löschhilfe. Wohnhaus brennt ab.

1993

Am 18.9.1993 erfolgte das erste gesamtdeutsche Forker-Treffen in Langenwolmsdorf mit 160 Teilnehmern aus 66 Familien, weitere folgten 1996, 1999 und 2002. Bei letzterem wurde auf dem Friedhof von Langenwolmsdorf eine Gedenktafel enthüllt.

1993

Im September 1993 wurde von der Feuerwehr das erste Gerätehausfest ins Leben gerufen, von dem es 2003 schon die 11. Fortsetzung gegeben hat.

1994

Am 1. Januar 1994 schloss sich Langenwolmsdorf auf Grund der kommunalen Gebietsreform mit der Stadt Stolpen und den Orten Helmsdorf, Lauterbach, Rennersdorf-Neudörfel und Heeselicht zu einer "neuen" Stadt Stadt Stolpen zusammen.

1995 und 1998

Am 7.12.1995 wurde die „Privilegierte Schützengesellschaft 1518/ra 1995 e. V.“ von 29 Mitgliedern, die meist in der Umgebung von Stolpen wohnen, gegründet. Da es mit der damaligen Vereinsleitung einige Unstimmigkeiten gab, gründeten einige Mitglieder am 13. Januar 1998 einen 2. Verein, den „Schützenverein Langenwolmsdorf Tradition 1518/ra. 1998 e.V.“ Im Verein sind zur Zeit 13 Mitglieder. Da er über keine eigene Schießanlage verfügt, entstand die Idee der „Rollenden Schießbude“, die bei vielen Festen der Region mit zur Attraktion gehört.

1995

Am 1. Januar 1995 übernahm der „Arbeiter-Samariter-Bund OV Neustadt“ die Kindertagesstätte. Sie bekam den Namen „Schlumpfenland“. Im August 1995 wurde der Hort angeschlossen. 1996/97 Im August 1996 wurde der 1. Bauabschnitt des Fußweges an der S159 abgeschlossen, von 18.8. bis 14.11.1997 folgte der Bau des 2. Bauabschnittes einschließlich der Straßenbeleuchtung. Am 24.11.1997 wurde der Bau abgenommen und damit freigegeben.

August 1996

Abschluß der Straßen– und Kreuzungserweiterung am Abzweig Heeselicht im Ortsteil Langenwolmsdorf

1996 – 98

Am 30.11.1996 wurde der Jugendclub verwüstet. Am 2.12.1996 erfolgte daraufhin die Schließung des Jugendclubs aufgrund von „Vorkommnissen“. Am 17.11.1997 werden die Jugendclubräume im Kiga an einen vom Ortschaftsrat favorisierten Kreis von Jugentlichen neu vergeben. Der Jugendclub bildet sich neu, wird aber am 22.4.1998 auf Grund unzureichender Ordnung, Sachbeschädigung und vorsätzlicher Gefährdung der Gebäudesicherheit erneut geschlossen.

1997 – 1999 Eisenbahn

Nach 120 Betriebsjahren erfolgte die Einstellung des Personenzugbetriebs auf unserer Strecke im Jahre 1997; Oberbau und Brückenbauwerke waren marode. Im März 1999 begannen nach Klärung der Streckenunterhaltung und der Baukosten die Bauarbeiten. 15 Kilometer Trasse wurden komplett erneuert, zwei Viadukte und die Bahnübergänge in Langenwolmsdorf und Helmsdorf saniert. Zirka 14 Millionen Mark kostete die Komplettinstandsetzung. Außerdem wurden Bahnhöfe und Haltepunkte in Ordnung gebracht. Seit 17. Juli 1999 rollt der Zug (jetzt ein Regio Sprinter) wieder stündlich durch Langenwolmsdorf.

23.8.1997

Errichtung der 1. von 5 Windkraftanlagen (3 an der Verbindungsstraße nach Lauterbach, 2 am Haselberg)

28.9.1997

Am 28.9.1997 wurde nach umfassender Sanierung das neue Gemeindezentrum der Kirchgemeinde im Pfarrhaus festlich eingeweiht.

19.12.1997

Bei einem Wohnungsbrand im Langenwolmsdorfer Oberdorf (Felberdamm/Spann) leistet die Neustädter Feuerwehr Löschhilfe.

1998

Zur Verbesserung der Alarmierungssituation der Feuerwehr im Oberdorf wurde eine Maststation mit neuer Sirenenanlage errichtet. Damit stehen im Ort jetzt an folgenden Stellen Sirenen: Niederdorf, Werkstatt bei R. Stange Mitteldorf, Alte Schule Mitteldorf, Sirenenmast bei Gerhard Schreiber Oberdorf, Altes Spritzenhaus

Sommer 1998

Im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Jugendarbeit im ostdeutschen ländlichen Raum“ wurde das Projekt Jugendland des Kolping-Bildungswerkes Sachsen initiiert. Eine Regionalstelle für die Gemeinden Stolpen, Hohnstein und Dürrröhrsdorf-Dittersbach hat im ehemaligen Rathaus von Langenwolmsdorf ihren Sitz.

1999

Am 1. September 1999 erfolgte die Zusammenlegung der Schwestergemeinden Stolpen, Langenwolmsdorf, Helmsdorf und Altstadt mit einem gemeinsamen Pfarrer.

1999

Die derzeitige Jugendfeuerwehr wurde am 3.12.1999 gegründet. Als Jugendfeuerwehrwart wurde der Kamerad Dieter Sauer gewählt. Die Aufgaben der Wehr liegen in der Brandschutzerziehung, dem Kennenlernen der Voraussetzungen für ein Feuer und der Arten der Brandbekämpfung, dem Kennenlernen und der Handhabung der Feuerwehrtechnik und dem Erlernen der feuerwehrtechnischen Grundbegriffe beim Aufbau eines Löschangriffs.

2001 bis 2003

nahmen die Nachwuchsfeuerwehrmänner der Jugendfeuerwehr zum Kreisjugendfeuerwehrtag am Wettkampf um den „Sächsische Schweiz Pokal“ und an den von der Kreisjugendfeuerwehr organisierten Winterwanderungen teil. Auch an der Landesfeuerwehrschule Nardt ist die Jugendfeuerwehr aktiv. 2002 legten 3 und 2003 4 Kameraden nach einer Woche Training die „Leistungsspange der Jugendfeuerwehr“ ab. Innerhalb der Löschgemeinschaft Stolpen wurde 2000 erstmals in der Gruppenstafette um den „Pokal des Bürgermeisters“ gekämpft. Der Pokal verblieb nach dreimaliger Siegfolge 2001, 2002 und 2003 bei der Jugendfeuerwehr in Langenwolmsdorf. 2002 Im August 2002 leistete die Feuerwehr Langenwolmsdorf beim großen Hochwasser Bereitschaftsdienst und stellte Unterkünfte bereit. Sie wurde am 13. August 2002 per Katastrophenalarm nach Pirna zum Einsatz gerufen und stand dort den anderen Wehren und dem Technischen Hilfswerk zur Seite.




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